Privataktionäre Airbus

Airbus Investor Relations and Financial Communications hält Investoren und Anteilseigner über Unternehmenstrategie, Tätigkeiten, Finanzergebnisse und Perspektiven auf dem Laufenden.

Wie werde ich Namensaktionär?

Vorteile der Registrierung als Eigentümer von Namensaktien

Wenn Sie Ihre Airbus-Aktien über einen Finanzintermediär (in der Regel Ihre Depotbank) halten, können Sie sie in Namensaktien umwandeln*, so dass Sie Airbus als Aktionär namentlich bekannt werden. Eigentümer von Namensaktien zu sein, bedeutet, dass Ihre Kontaktdaten - einschließlich Ihres Namens - bei Airbus registriert sind. Es gibt zwei Kategorien von Namensaktien:

  • Reine Namensaktien (Nominativ Pur): Ihre Aktien werden direkt bei Airbus gehalten und verwaltet. Damit können Sie zahlreiche Vorteile und Serviceleistungen nutzen. BNP Paribas Securities Services betreut für Airbus die Eigentümer von Namensaktien und ist Ihr Ansprechpartner für die Verwaltung Ihrer Airbus-Aktien.
     
  • Verwaltete Namensaktien (Nominativ Administre): Ihre Aktien werden von Ihrer Depotbank verwaltet, sind aber ebenfalls bei Airbus registriert. Das bringt für Sie einige Vorteile, ohne dass Sie Ihre Depotbank wechseln müssen; Ihre Depotbank bleibt Ihr Ansprechpartner für die Verwaltung Ihrer Airbus-Aktien.
     

Vorteile und Serviceleistungen für Inhaber reiner Namensaktien

  • Keine Depotgebühren, keine Verwaltungsgebühren
     
  • Nutzung der sicheren Planetshares-Website (www.planetshares.bnpparibas.com), über die Sie
    - Ihren Aktienbestand und den aktuellen Kurs der Airbus-Aktien im Blick behalten können;
    - Ihre persönlichen Daten prüfen und aktualisieren können;
    - alle notwendigen Dokumente für die Verwaltung Ihres Namensaktiendepots herunterladen können;
    - Aktientransaktionen simulieren können;
    - Ihre Börsenaufträge in Echtzeit erteilen und die Ausführung überwachen können; und
    - sich Ihre Transaktionshistorie anzeigen lassen können.
     
  • Handelstransaktionen** wie Kauf und Verkauf Ihrer Airbus-Aktien per Internet, Telefon, Fax oder Post
     
  • Optionaler E-Mail-Versand von Benachrichtigungen zu Ihren Namensaktien und allen von Airbus publizierten Aktionärsinformationen (wird diese Option nicht gewählt, erfolgt der Versand per Post)
     
  • Direkte Dividendenzahlung
     
  • Kostenlose Ausführung von Wertpapiertransaktionen oder anderen Finanztransaktionen im Zusammenhang mit Ihren Aktien bei Kapitalerhöhungen nach Ihren Anweisungen
     

Wie erreiche ich die Airbus-Wertpapierverwaltung?

  • Telefon:      + 33 (0)1 57 43 35 00
  • Fax:           + 33 (0)1 55 77 98 61
  • E-Mail:       Airbus-registre@bnpparibas.com
  • Anschrift:   BNP PARIBAS Securities Services
                     Service Titres Airbus (ex-EADS)
                     Les Grands Moulins de Pantin
                     9, rue du débarcadère
                     93761 PANTIN CEDEX
                     Frankreich

* Möglicherweise berechnet Ihre Depotbank Gebühren für die Umstellung auf Namensaktien. Bitte wenden Sie sich diesbezüglich an die jeweilige Depotbank.
** Maklergebühren sind weiterhin von den Aktionären zu tragen
.

Das Board of Directors wird der Hauptversammlung am 20. April 2017 die Ausschüttung einer Dividende für 2016 von € 1,35 je Aktie vorschlagen (2015: € 1,30 je Aktie). Stichtag für die Dividendenberechtigung ist der 19. April 2017.

Dividendenpolitik von Airbus

2013 hat Airbus eine Dividendenpolitik formalisiert, die ein starkes Engagement für die Renditen der Aktionäre belegt. Diese Politik zielt auf ein nachhaltiges Dividendenwachstum mit einer Ausschüttungsquote von 30 bis 40 Prozent ab.

Der Wert liegt für 2016 ausnahmsweise außerhalb der Bandbreite unserer Dividendenpolitik um trotz der Aufwendungen 2016, die den Gewinn pro Aktie beeinflussen, ein nachhaltiges Dividendenwachstum zu ermöglichen.

Seit Gründung des Unternehmens ausgeschüttete Dividenden und Barausschüttungen

* vorbehaltlich Genehmigung durch die Hauptversammlung

Dividendenbesteuerung

Ab dem 1.Januar 2007 tritt in den Niederlanden eine Steuerreform in Kraft. Einer der Hauptgründe für diese Reform war es, die Attraktivität der Niederlande für Investitionen zu erhöhen. Eine wichtige Änderung des niederländische Steuergesetz bzgl. Dividenden besteht darin, dass die Quellensteuer von 25% auf 15% gesenkt wurde. Das bedeutet, dass nach niederländischem Steuerrecht ab dem 1.Januar 2007 alle Dividendenzahlungen einer Quellensteuer von 15% unterliegen unabhängig von den Steuergesetzen im Heimatland des Aktionärs. Sollte es ein Doppel-besteuerungsabkommen zwischen den Niederlanden und dem Heimatland des Aktionärs geben, dass eine Quellensteuer unter 15% vorsieht, so wird diese maßgebend sein.

Nicht eingeforderte Dividenden

Gemäß Artikel 31 der Satzung erlischt der Anspruch auf die von der Hauptversammlung beschlossenen Dividendenzahlungen oder sonstige Ausschüttungen nach Ablauf von fünf Jahren ab dem Datum, an dem der besagte Anspruch fällig und zahlbar wird. Das Recht auf Ausschüttung von Zwischendividenden erlischt fünf Jahre ab dem Datum, an dem Anspruch auf Dividendenausschüttung, der der Ausschüttung von Dividenden zugrunde liegt, fällig und zahlbar wird

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A

AFM - Autoriteit Financiële Markten

Die niederländische Aufsichtsbehörde für den Finanzmarkt (Autoriteit Financiële Markten - AFM) ist verantwortlich für die Regulierung und Kontrolle des Verhaltens aller Finanzmarktteilnehmer in den Niederlanden. Sie wurde am 1.März 2002 als Nachfolgerin der niederländischen Wertpapieraufsicht (Stichting Toezicht Effectenverkeer - STE) gegründet. Die Büros der AFM befinden sich in Amsterdam, im Zentrum der niederländischen Finanzgemeinde.

 

Aktie

Verbrieftes Teilhaberrecht an einer Aktiengesellschaft. Der Eigentümer der Aktie ist am Grundkapital der Aktiengesellschaft beteiligt und hat Anspruch auf einen Teil des Bilanzgewinns (Dividende).

 

Aktienindex

rechnerische Kennzahl, die die Entwicklung der Aktienkurse in einem bestimmten Marktsegment abbildet. Leitindezes sind z.B. der DAX in Deutschland, der CAC40 in Frankreich, der IBEX35 in Spanien und der FTSE100 in Großbritannien. Die bedeutendesten US-Aktienindizes sind der DowJones und NASDAQ.

 

Aktienkurs

Aufgrund von Angebot und Nachfrage gebildeter aktueller Preis einer Aktie.

 

Ausschüttungsquote

Verhältnis zwischen der ausgeschütteten Dividende und dem Gewinn einer Gesellschaft.

B

BaFin

Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht - kurz BaFin genannt - ist zum 1. Mai 2002 gegründet worden. Grundlage ihrer Entstehung ist das "Gesetz über die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (Finanzdienstleistungsaufsichtsgesetz - FinDAG)" vom 22. April 2002. Die BaFin vereinigt unter ihrem Dach die drei ehemaligen Bundesaufsichtsämter für das Kreditwesen (BAKred), für das Versicherungswesen (BAV) und für den Wertpapierhandel (BAWe). Damit gibt es in Deutschland erstmals eine einheitliche staatliche Allfinanzaufsicht über Kreditinstitute, Finanzdienstleistungsinstitute, Versicherungsunternehmen und den Wertpapierhandel. Dadurch werden Kapitalmarktverflechtungen, Unternehmensbeziehungen und Risiken erfassbar und handhabbar. Die Bundesanstalt leistet so einen wichtigen Beitrag zur Stabilität des Finanzplatzes Deutschland und zur Stärkung seiner Wettbewerbsfähigkeit.

Weitere Finanzmarktaufsichten: CNMV und AMF

 

Beherrschungsvertrag

Vereinbarung zwischen Grossaktionären einer Gesellschaft über gegenseitige Rechte und Pflichten, z.B. Mindesthaltedauer und Veräußerung der Aktien. Im allgemeinen werden solche Vereinbarungen für eine bestimmte Dauer getroffen.

C

CAC 40 (index)

Im CAC 40, dem Index der Pariser Wertpapierbörse, sind die 40 umsatzstärksten Aktien zusammengefasst. Ausgehend von einem Basiswert von 1.000 am 31. Dezember 1987 erfolgt eine Gewichtung nach der Marktkapitalisierung der entsprechenden Unternehmen. Der Conseil Scientifique des Bourses de Valeurs entscheidet über die Aufnahme in den Index, wobei eine Reihe von Kriterien angelegt wird, z.B. Liquidität und wirtschaftliche Bedeutung des Sektors, in dem ein Unternehmen tätig ist. CAC ist die Abkürzung für “Cotation Assistée en Continu”.

 

Clearingstelle

Bei einer Clearingstelle laufen alle Transaktionen am Aktienmarkt zentral zusammen. Sie erleichtert die Zirkulation von Wertpapieren unter den einzelnen Einrichtungen durch sog. “Over-the-Counter”-Transaktionen und andere kapitalmarktorientierte Operationen.

Clearingstellen sind Euroclear in Frankreich, Clearstream in Deutschland and Iberclear in Spanien.

 

Clearstream

siehe Clearingstellen

 

Consensus

Zusammenfassung der Prognose einer repräsentative Gruppe von Finanzanalysten. Diese Analystenschätzungen sind ein guter Indikator für die Erwartungen des Finanzmarktes an ein Unternehmen und sein Potenzial zu einem gegebenen Zeitpunkt.

D

Dividende

Der Anteil am Gewinn einer Gesellschaft, der an die Aktionäre im Verhältnis zu ihrem Aktienbesitz ausgeschüttet wird. Der als Dividende auszuschüttende Gesamtbetrag wird der Hauptversammlung bei der Feststellung des Jahresabschlusses vorgeschlagen.

E

EBIT

Airbus verwendet das EBIT vor Goodwill-Abschreibungen und außerordentlichen Posten als Schlüsselindikator für die wirtschaftliche Leistung des Konzerns und seiner Geschäftsbereiche. Der Terminus „außerordentliche Posten“ bezieht sich auf Einmalerträge bzw. -aufwendungen wie z.B. die Abschreibungen von Marktwertanpassungen im Zusammenhang mit dem Zusammenschluss der EADS, der Airbus-Integration und der MBDA-Gründung, sowie Verluste aus Wertminderungen.

 

Eigene Aktien

Aktien der Gesellschaft, die sich im Besitz der Gesellschaft befinden. Eigene Aktien gewähren keine Stimmrechte und keinen Anspruch auf Zahlung einer Dividende.

 

EMTN-Programm

Ein EMTN-Programm ist eine Rahmenvereinbarung, die es dem Unternehmen erleichtert, am Kapitalmarkt Mittel aufzunehmen. Dies geschieht in aufeinander folgenden Emissionen von Anleihen (Notes), die alle denselben Regelungen unterliegen, jedoch mit unterschiedlichen Laufzeiten (ein Monat bis 30 Jahre) und Zinssätzen ausgestattet sind. 

 

Ergebnis je Aktie

Konzernergebnis der Gesellschaft dividiert durch die gewichtete durchschnittliche Anzahl der im betrachteten Zeitraum begebenen Aktien.

 

EUROCLEAR France

siehe Clearingstellen

F

Finanzanalyst

Mitarbeiter einer Bank oder eines Finanzinstituts, der börsennotierte Unternehmen analysiert und Berichte für Anleger erstellt. In die Analyse werden z.B. das Geschäftsumfeld des Unternehmens, seine Vermögenslage, seine Geschäftsstrategien und die künftigen Ertragserwartungen einbezogen. Auf der Grundlage dieser Analysen erstellt der Analyst Prognosen über die weitere Ergebnisentwicklung des Unternehmens, normalerweise über einen Zeitraum von drei Jahren.

 

Free Float (Streubesitz)

Anzahl der für den Handel frei verfügbaren Aktien. Aktien in staatlichem Besitz oder aus einem Beherrschungsvertrag sowie Aktienbesitz von mehr als 5% der begebenen Aktien zählen nicht zum Float. Je größer der Streubesitz, desto höher ist die Liquidität des Papiers.

G

Gratisaktien (Berechtigungsaktien)

Neue Aktien, die kostenlos an die Aktionäre im Verhältnis zur Anzahl ihrer Aktien ausgegeben werden, damit ändert sich nicht der Wert ihrer Beteiligung. Gratisaktien entstehen durch Umwandlung von offenen Rücklagen in Grundkapital.

H

Hauptversammlung

Mindestens einmal pro Jahr stattfindende Versammlung, zu der alle Aktionäre einer Aktiengesellschaft eingeladen werden. Die Hauptversammlung findet innerhalb von sechs Monaten nach Ablauf des Geschäftsjahres statt. In der Hauptversammlung wird u.a. der Jahresabschluss festgestellt und der Aufsichtsrat bestellt. Zu spezifischen Themen können auch außerordentliche Versammlungen einberufen werden (z.B. im Falle eines Unternehmenszusammenschlusses oder einer Kapitalerhöhung).

I

Institutioneller Anleger

Zu den institutionellen Anlegern zählen u.a. Pensionsfonds, offene Fonds, Versicherungsgesellschaften und Kapitalanlagegesellschaften, die in Wertpapiere investieren, entweder im eigenen Namen oder im Auftrag Dritter.

 

Investment-Club

Ein aus mindestens 5 Mitgliedern bestehender Personenkreis (mit einem Vorsitzenden, Sekretär und Schatzmeister), der ein Depot bei einem anerkannten Finanzvermittler eröffnet. Für die Clubmitgliedschaft ist eine geringe Gebühr zu entrichten. Ein Investment-Club ermöglicht es den Mitgliedern, mit Unterstützung eines Börsenfachmanns Erfahrungen am Aktienmarkt zu sammeln.

K

Kassamarkt

Am Kassamarkt müssen Lieferung und Zahlung noch am Tag der Transaktion erfolgen.

 

Konsolidierung

Rechnungslegungsmethode, bei der die Vermögenslage eines Konzerns und seiner Tochtergesellschaften als wirtschaftliche Einheit dargestellt wird, bereinigt um die bilanziellen Effekte aller konzerninternen Geschäftsbeziehungen. Das „konsolidierte Ergebnis“ oder der „konsolidierte Umsatz“ bezeichnen somit das Konzernergebnis bzw. den Konzernumsatz.

M

Maklerprovision

Gebühr des Börsenmaklers für die Ausführung von Kauf- oder Verkaufsaufträgen an der Börse.

 

Marktkapitalisierung

Börsenwert einer Gesellschaft. Die Marktkapitalisierung wird errechnet, indem die Anzahl der begebenen Aktien mit dem aktuellen Aktienkurs multipliziert wird.

N

Nennwert

Der Nennwert einer Aktie ist der Anteil des Grundkapitals, der auf eine einzelne Aktie entfällt.

R

Rating-Agentur

Ein privates Unternehmen, das die Kreditfähigkeit eines öffentlichen oder privaten Kreditnehmers beurteilt. Mit einem guten Rating kann die Kapitalbeschaffung zu günstigen Konditionen erfolgen, bei einem schlechten Rating müssen ungünstige Konditionen in Kauf genommen werden. Dazu kommt im letzteren Fall der negative psychologische Effekt des Ratings.

 

Rendite

Der prozentual ausgedrückte Ertrag einer Anlage, d.h. bei Aktien das Verhältnis zwischen gezahlter Dividende und Kursgewinnen zum Kaufpreis der Aktie.

S

Securities and Exchange Commission (SEC)

Amerikanische Börsenaufsichtsbehörde.

 

Shareholder Risk

Unabhängig von der Verschuldung einer Gesellschaft beschränkt sich das Risiko des Aktionärs auf seine Einlage. Auf diesem Prinzip beruhen die Kapitalgesellschaften.

T

Terminmarkt

Bei Termingeschäften fallen Vertragsabschluß und Vertragserfüllung zeitlich auseinander.

 

TPI (Titre au Porteur Identifiable)

Französische Bezeichnung für Namensaktien. Namensaktien erlauben einer Gesellschaft, über eine Anfrage bei Euroclear die Identität ihrer Aktionäre zu ermitteln.

V

Veräußerungsgewinn/-verlust

Positive oder negative Differenz zwischen dem Ankaufs- und Verkaufspreis einer Aktie.

 

Verwässerung

Erhöht sich die Anzahl der Aktien einer Gesellschaft, z.B. durch eine Kapitalerhöhung oder Zahlung einer Dividende in Form von Aktien, vermindert sich der Gewinn pro Aktie. Dieser Effekt wird “Verwässerung” genannt.

W

Wertpapier

Begebbares Handelspapier eines Unternehmens oder eines Staates, mit dem ein Vermögensrecht verbrieft wird z.B. Aktien und Anleihen.